Änderungen am Bewertungssystem von Ebay seit dem 22.05.08 in Kraft
Author: Frank
23
Mai
Wie auf Ebay gemeldet sind die die angekündigten Änderungen am Bewertungssystem seit dem 22. Mai 2008 aktiv.
Damit können nun
- Verkäufer können keine negativen Bewerungen mehr abgeben.
- Auch mehrfache Bewertungen durch einen Handelspartner werden gezählt, wenn sie in verschiedenen Kalenderwochen erfolgen.
- Abgegebene negative und neutrale Bewertungen werden gelöscht, wenn ein eBay-Mitglied suspendiert wird.
- Negative und neutrale Käuferbewertungen werden im Bewertungsprofil des Verkäufers gelöscht, wenn der Käufer nicht auf eine gemeldete Unstimmigkeit wegen eines nicht bezahlten Artikels reagiert.
- Eine Bewertungsabgabe wird bis zu 60 Tage (statt bisher 90 Tage) nach der Transaktion möglich sein.
- Der Anteil an positiven Bewertungen wird auf Basis der vergangenen 12 Monate berechnet werden – bisher beruhte die Prozentzahl auf dem gesamten Zeitraum der Mitgliedschaft.
- Bei der Berechnung des Anteils an positiven Bewertungen werden alle erhaltenen Bewertungen einbezogen - also neben den negativen und positiven auch die neutralen Bewertungen.
- PowerSeller, die länger als 12 Monate bei eBay angemeldet sind, können frühestens 7 Tage nach Transaktionsende negativ oder neutral bewertet werden.
- Der Prozess zur einvernehmlichen Rücknahme von Bewertungen wird mit der Einführung der Neuerungen abgeschaltet.
Meine Meinung:
Mit grauen muss ich heute immer noch daran denken, was manche Käufer für Bewertungen abgegeben haben, als ich selbst noch gewerblich bei Ebay gehandelt habe. Ein Käufer hat nach dem Kauf negativ bewertet, dass die, in der Auktion angegebenen, Versandkosten (ich glaube es waren 2,- Euro) deutlich zu hoch sein, und er den so Artikel billiger im Laden bekommen hätte. Ebensowenig verstehe ich auch viele Käufer nicht, die in dem neuen Bewertungssystem nur 4 Sterne für die Versandkosten geben, obwohl ich die Artikel kostengünstig als Warensendung oder Büchersendung verschicke und nur die Preise für die Briefmarken als Versandkosten angebe und das Verpackungsmaterial selbst zahle. Manchen Leuten kann man es wohl nie recht machen. Aber ich schweife ab. Wer als Verkäufer schon nörgelnde Kunden erlebt hat,
- die sich beschweren, dass sie falsche Ware erhielten (obwohl das nicht sein, kann, da man zu dem fraglichen Zeitpunkt nur einen bestimmten Artikel verschickt hat) oder
- ihr Paket nicht erhalten haben oder
- einen Artikel mit einer anderen Seriennummer als defekt zurückschicken und auf Rückgabe pochen
der würde sicher auch heute eine negative Bewertung abgeben.
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